DAV-Tour Sächsische Schweiz 2026
Wie in jedem Jahr über Himmelfahrt so fand auch 2026 wieder unsere Sektionsfahrt ins schöne Elbsandsteingebirge statt, und zwar von Mittwoch, dem 13. bis zum Sonntag, dem 17.05.2026.
Nach der individuellen Anreise der Teilnehmer zur Ottendorfer Hütte im Sebnitzer Ortsteil Ottendorf ging es am Donnerstag nach dem gemeinsamen Frühstück raus in die Natur.
Eine Gruppe der Wanderfreunde wanderte von Ottendorf aus über den Kleinstein und Großes Pohlshorn zum Zeughaus und von dort nach der Mittagsrast weiter ins Kirnitzschtal zur Buschmühle. Von dort ging es dann individuell in kleineren Gruppen wieder zurück zur Ottendorfer Hütte.
Die zweite Wandergruppe fuhr von Bad Schandau aus mit dem Zug nach Wehlen, überquerte die Elbe mit einer Fähre und wanderte dann über den Schwarzen Berg zur Bastei und dann weiter über den Abstieg nach Rathen bis zum und dann auf den Lilienstein. Der Abstieg nach der Einkehr im dortigen Gasthaus führte dann über die Südseite in Richtung Königstein. Hier wieder mit einer Fähre über die Elbe und dann mit der Regionalbahn zurück nach Bad Schandau.
Weil am Donnerstag die ‚Felsenampel‘ aufgrund vorausgegangener Regenfälle noch weitestgehend auf Rot stand unternahm auch die Gruppe der Kletterfreunde eine Wanderung. Sie führte vom Parkplatz ‚Am Beuthenfall‘ zur Häntzschelstiege und nach deren Besteigung über Carolafelsen und Idagrotte zum Felsentor ‚Kuhstall‘ mit Einkehr in der dortigen Bergwirtschaft. Dann ging es weiter zum Parkplatz ‚Lichtenhainer Wasserfall‘ und von dort mit der Kirnitzschtalbahn eine Station zurück zum Parkplatz ‚Am Beuthenfall‘. Und irgendwann waren alle wieder zum gemeinsamen Abendessen in der Ottendorfer Hütte versammelt und ließen den Tag dann ausklingen.
Am Freitag, die Farben der Felsenampel hatte an vielen Stellen zu gelb/grün gewechselt, führte es die Kletterfreunde ins Gebiet der ‚Nikolsdorfer Wände‘ und hier an den Pfingstkegel und die Pfingstnadel. Es gab Routen der verschiedensten Schwierigkeitsgrade, so dass alle auf ihre Kosten kamen. Eine abschließende Herausforderung bot dann noch der Hangelweg am Schiefen Block für alle diejenigen, die sich daran versuchten. Für die anderen war es ein interessanter Anblick.
Die Wanderer waren heute alle zusammen unterwegs, Start- und Zielpunkt der Wanderung war Hinterhermsdorf. Der Weg führte über Königsplatz, Felsentunnel und Rabensteine nach Hinterdittersdorf. Weiter über den Flößersteig durch die Wolfsschlucht zum Hermannseck, dann zur ‚Oberen Schleuse‘ und von dort schließlich entlang des Taubensteinweges wieder nach Hinterherms-dorf. Unterwegs wurde natürlich wieder gerastet und auch in die Kräuterbaude zwischen Saupsdorf und Hinterhermsdorf eingekehrt. Für Abendessen und gemeinsamen Abend trafen sich dann alle wieder in der Ottendorfer Hütte.
Samstags wurde in zwei Teilgruppen hintereinander der gleiche Weg gewandert. Er führte von Bad Schandau aus über Elbleitenweg und Forststeig zum Kleinhennersdorfer Stein und dann weiter zum benachbarten Papststein. Weiter ging es durch die Falkenschlucht zum Gohrischstein und von dort zum Kurort Gohrisch in den ;Gohrischer Hofladen‘ zu Kaffee und äußerst wohlschmeckender Säch-sischer Eierschecke, von der verschiedene Varianten angeboten wurden. Der Rückweg verlief dann in zwei Gruppen auf unterschiedlichen Wegen.
Die Kletterfreunde waren in den Bärensteinen unterwegs und hier speziell am Thürmsdorfer Stein, einem Felsen mit einer großen Zahl unterschiedlich schwieriger Routen. Damit war also auch wieder für jeden etwas dabei.
Als alle wieder in der Ottendorfer Hütte eingetroffen waren war der Grill schon in vollem Gange und hielt, dank fleißiger Grillmeister, ein sehr leckeres Abendbrot für uns bereit. Damit fand unsere diesjährige Elbsandsteinfahrt ihren würdigen Abschluss und am Sonntag nach dem Frühstück traten die Teilnehmer die Heimreise an.
Zum Abschluss noch ein ganz herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben, Heike und Nils für Planung und Leitung der Klettertouren, Katrin, Holger und Gunter für die Organisa-tion und Führung der Wanderungen sowie dem Personal der Ottendorfer Hütte, die sich immer bemühen, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
